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Freie Wähler Kreisverband Rhein-Neckar e.V.
Pressemitteilung
zum 40jährigen Gründungsjubiläum des Freie Wähler
Kreisverbandes Rhein-Neckar e.V. am Samstag, 28. April 2012 im
"Palais Hirsch", Schwetzingen
Historie und Gründung am 9. Dezember 1972
Mit der Bildung des Großkreises Rhein-Neckar ergab sich für
die Freien Wähler die Notwendigkeit, sich in diesem Raum neu zu
organisieren.
So haben beinahe zeitgleich mit der Gründung des
Rhein-Neckar-Kreises Delegierte aus den Freie Wähler
Kreisverbänden Mannheim Land, Heidelberg Land
und Sinsheim am 9. Dezember 1972 in Heidelberg im Hotel "Schrieder" den FW Kreisverband Rhein-Neckar gegründet.
Vorstandsmitglieder: Vorsitzender: Erich Dittrich, St. Ilgen, Stellv.
Vorsitzende Bürgermeister Bock, damals Hohensachsen und
Bürgermeister Gmelin, Sinsheim.
Dies war für die politische Arbeit im Kreis, den Kreisgemeinden
und auch im Land eine richtungsweisende Entscheidung, denn
die Freien Wähler sind damit zu einem Eckpfeiler der
Kommunalpolitik im Land und im Rhein-Neckar-Kreis geworden.
Die Mitglieder der Freien Wähler haben seit der Gründung des
Rhein-Neckar-Kreises dessen Entwicklung und damit die grundlegenden
Entscheidungen beeinflusst. Sie zeichnen verantwortlich dafür,
wenn wir heute von einem modernen und leistungsstarken Landkreis
sprechen können.
Die Mitglieder FW Fraktion im Kreistag hatten einen wesentlichen Anteil
daran, dass die drei damals unterschiedlich strukturierten Landkreise
Heidelberg, Mannheim und Sinsheim binnen kürzester Frist zu einer
homogenen Verwaltungseinheit zusammenwachsen konnten.
In den Folgejahren verstärkte sich die politische Bedeutung und
Präsenz der Freien Wähler im Rhein-Neckar-Kreis ständig.
Immer wieder konnten Persönlichkeiten aus der Region gefunden
werden, die für Sachlichkeit und Transparenz der Freien
Wähler im Kreis und den Kommunen einstanden.
Maßgeblich beteiligt waren hier die Herrn Erich Dittrich, St.Ilgen und Hans Hohmann, Weinheim.
Im Jahr 1998 organisierte sich der Kreisverband unter einem neu
gewählten Vorstand zu einem eingetragenen Verein, dessen Aufgabe
es wurde, Orts- und Stadtverbände zu unterstützen und damit
eine erfolgreiche politische Arbeit im Kreistag und den Kommunen zu
begleiten.
Die Vorstandsmitglieder 1998: Vorsitzender Axel Schüssler,
Weinheim, Stellv. Vorsitzende Konrad Fleckenstein, Malsch und Sabine
Petzold, Reilingen.
Der Kreisverband heute:
Der FW Kreisverband Rhein-Neckar ist derzeit mit 35 Orts- und
Stadtverbänden einer der stärksten Kreisverbände in
Baden-Württemberg und hat damit im Landesverband der FW
Baden-Württemberg ein erhebliches Gewicht in der Mitsprache.
Der geschäftsführende Vorstand heute:
Vorsitzende Dorle Terboven, Nußloch, Stellv. Vorsitzende Matthias
Steffan, Altlußheim und Sabine Reissig, Epfenbach.
Schriftführer ist Peter Riemensperger, Ilvesheim, Schatzmeister
Horst Lenz, Wilhelmsfeld.
Fast alle Mitglieder im Beirat und engeren Vorstand sind gleichzeitig
Mitglieder in den örtlichen Gemeinderatsgremien und damit
über die in den Kommunen anstehenden Probleme bestens informiert.
Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich, von den Stadt- und Ortsverbänden wird keine Mitgliedergebühr erhoben.
Auch im Vorstand des Freie Wähler Landesverbandes
Baden-Württemberg ist der Kreisverband Rhein-Neckar präsent
mit dem Stellv. Landesvorsitzenden Jürgen Schmitt,
Bürgermeister in Plankstadt.
Grundsätzliches:
Im Vordergrund der Arbeit der Freien Wähler im Kreis stand und
steht die Verantwortung der Mandatsträger gegenüber den
Bürgerinnen und Bürgern. Die Freien Wähler arbeiten
sachorientiert und ohne politische Vorgaben. Vor der Landtagswahl 2011
haben sich die Delegierten des Landesverbandes erneut und mit
größter Mehrheit gegen eine Kandidatur für den Landtag
ausgesprochen.
Heute stellen die Orts- Stadt- und Kreisverbände des
Landesverbandes in Baden Württemberg mit ihren
Mandatsträgerinnen und –trägern, aber auch bezogen auf
die Anzahl der Mitglieder, die zweitstärkste kommunalpolitische
Kraft des Landes dar.
Baden-Württemberg ist zu einem der führenden
Bundesländer geworden, nicht zuletzt durch den Erfolg einer
soliden Kommunal- und Finanzpolitik in den Städten und Gemeinden,
gerade auch der Freien Wähler.
Ausblick:
Die geplanten Änderungen der neuen Landesregierung für "Mehr
Demokratie" in Baden-Württemberg sollten für die Freien
Wähler künftig eine institutionelle Einbindung in die
Landespolitik bedeuten. Mehr Bürgerbeteiligung in
Baden-Württemberg kann künftig nur bedeuten, die Freien
Wähler stärker bei kommunalpolitischen Entscheidungen in die
Landespolitik einzubeziehen.
Deshalb hat der FW Kreisverband Rhein-Neckar anlässlich der
Jahreshauptversammlung des Landesverbandes im Mai 2011 beantragt, dass
sich der Landesvorstand bei der neuen Landesregierung dafür
einsetzt, dass Vertreterinnen und Vertreter des FW Landesverbandes
künftig institutionalisiert eingebunden und bei Entscheidungen des
Landtages und der Landesregierung, soweit diese kommmunalpolitische
Themen betreffen, anzuhören sind.
Nußloch, 27. April 2012
Dorle Terboven, Vorsitzende
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